Meditation

Meditation: Meditation lernen

Mediation wird immer bekannter in der westlichen Gesellschaft. Doch was hat es auf sich mit dieser fernöstlichen Tradition ? Wie kann ich sie für mich anwenden? Welche Wirkung hat sie auf mich? Falls du mehr über den Ursprung der Meditation, Meditationstechniken und der Wirklung von Meditation wissen willst, ist dieser Artikel genau für dich geeignet !

In unserer westlichen Gesellschaft kann Meditation echte Wunder wirken. Wir leben in einer Welt, wo Stress und Born-Out zum Alltag gehören. Wir ständig im Kopf egal bei was und wie. Wir werden gezwungen immer zu denken. Bis wir erkennen, dass wir selber die Schöpfer unserer Realität sind.

Ich möchte dir in diesem Artikel nicht nur die Meditationstechniken aufzeigen. Mir geht es darum den Hintergrund zu verstehen. Meditation ist keine Pille, die man einfach so schlucken kann. Es braucht die innere Einstellung und auch die tagtägliche Praxis.

Meditation: Die Geschichte und der Ursprung

Kommen wir im ersten Schritt zum Ursprung und der Geschichte von der Meditation. Wie ist sie überhaupt entstanden? Wie hat sie sich verbreitet? Und was bedeutet dieser Begriff wirklich?

Meditation kommt vom lateinischen  meditatio, zu meditari und bedeutet übersetzt ,,nachdenken“ . Komisch oder? Dabei sollten die Gedanken doch bei der Praxis gerade nicht aktiv sein. Wie sieht die Praxis denn überhaupt aus? Diese Praxis wird durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen durchgeführt. Sie sollen den Geist und die Seele beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen wird Mediation als eine bewusstseinerweiternde Übung angesehen.

Meditation

Diese unterschiedlichen Bewusstseinszustände werden je nach Tradition und sozialer Umgebeung , verschieden und oft mit Begriffen wie Stille, Leere,  Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.Diese Begriffe gebraucht auch oft der spirituelle Meister und Lehrer Eckhart Tolle. Mit dem Hier und Jetzt sein ist die Gegenwart gemeint.

Die Gegenwart ist in der buddhistischen Lehre von großer Bedeutung. Es wird behauptet, dass sie der Schlüssel zur Erlösung von dem Teufelskreis des Lebens ist. Dieser Teufelskreis ist oft mit Schmerzen und Leiden verbunden. Frei von Gedanken zu sein ist ebenfalls von großer Relevanz. Es ist an dieser Stelle wichtig sich mit der Aufmerksamkeit von den Gedanken hin zum Körper zu widmen.

Stille und Leere sind hier, im Gegensatz zu unserer westlichen Gesellschaft,positiv konnotiert. Es wird hier eine tiefere Ebene angesprochen. Eckhart Tolle beschreibt sie auch als wahres Ich! Dieses wahre Ich wird jedoch oft von unserem Ego bedeckt. Ein großes Ziel der Buddhisten ist es dieses Ego zu überwinden. Meditation spielt als Erfahrungs- und Lebensform in vielen Kulturen und Religionen eine wichtige Rolle  .Im Buddhismus, Hinduismus und Jainismus ist das höchste Ziel die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwana.Mit dieser Erleuchtung soll dann der Kreislauf des Leidens überwunden werden.

Nicht nur im Buddhismus und Hinduismus ist die Mediation bekannt. Auch in der christlichen,islamischen und jüdischen Tradition ist diese Methode bekannt.In christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen ist das höchste Ziel der meditativen Praxis die Erfahrung mit dem Göttlichen. Meditation als spirituelle Praxis ist auch immer wieder in der Psychologie bekannt.Sogar Psychatrien benutzen diese fernöstliche Tradition zur Therapie seiner Patienten. In westlichen Ländern wird die Meditation auch unabhängig von religiösen Aspekten oder spirituellen Zielen zur Unterstützung des allgemeinen Entspannung  praktiziert.

Im älteren deutschen Sprachgebrauch bezeichnet „Meditation“ einfach ein Nachdenken über ein Thema oder die Resultate dieses Denkprozesses. Wir sehen, dass die sprachliche Bedeutung von ,,Meditation“ auch sehr weit gefechert ist.Je nach dem sozialen Kontext wird es anders gedeutet und auch anders wahrgenommen. Ich möchte am Ende dieses ersten Abschnitts noch eine wichtige Unterscheidung machen. Es geht um die Unterscheidung der Fernöstlichen Tradition und der christlichen Tradition. Dies ist für unser Grundverständnis dieser Thematik von großer Bedeutung.

Meditation: Aus dem fernen Osten

 

Die fernöstliche Tradition ist besonders im Hinduismus, Buddhismus und Daoismus bekannt.  Meditation hat hier  eine ähnliche Bedeutung wie das Gebet im Christentum. Den Unterschied den man hier noch anmerken kann, ist das der Buddhismus sich, im Gegensatz zur christlichen Religion, als eine gottlose Religion ansieht. Die Psychologie sieht den Buddhismus auch manchmal als verantwortungs Religion an. Hier ist nämlich die Verantwortung auf den Einzelnen gelegt. Es gibt hier keinen Gott den man die Verantwortung abgeben kann oder die Schuld zuweisen kann.

Als  Überlieferung lässt sich die Meditation am ursprunglichsten zu den Upanishaden und in der buddhistischen Tradition in Indien zurückverfolgen. Dort liegen die Wurzel der Medititaion und lassen sich auch geschichtlich wiederfinden. Als Jhana werden in der Tradition  verschiedene Zustände der Versenkung beschrieben, worauf sich heute unter anderem sprachlich  das chinesische Chan und das japanische Zen zurückverfolgen lassen. Es gab noch eine weitere Form der Meditation, die sich in dieser Zeit entwickelte. Sie nennt sich Yoga. Hiermit ist nicht der beliebte alternative Fitnesssport gemeint, den man in der westlichen Gesellschaft kennt.  Yoga hat das Ziel den Geist und den Körper miteinander zu verbinden.Alles soll eins werden.

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Doch wer hat das Yoga so sehr geprägt und dafür gesorgt, dass es heutzutage so weit verbreitet im Westen bekannt ist ?Es waren vor allem die Sutras im Raja Yoga, die bis heute viele Techniken verbeiteten. Hierbei wurden auch meditaive Atemübung integriert, um den Sinn von Yoga immer wieder bewusst zu machen. Auch in der westlichen Gesellschaft wird immer wieder auf die traditionelle Art und Weise von Yoga zurückgegriffen. Dies lässt sich auf die psychologischen Wirkungen zurückführen. Sie sind in unserer Welt immer mehr erwünscht. Die fernöstliche Tradition verfolgt dagegen viel mehr spirituelle Ziele wie zum Beispiel die Erleutung. Dies kann auch ein Grund dafür sein wieso Mönche teilweise stundenlang am Stück meditieren.

Mediation: der christliche Hintergrund

Wie hat es nun diese fernöstliche Lehre in das Christentum geschafft? Wie kam es dazu, dass es eine Technik aus einer gottlosen Religion in eine göttliche Religion mit integriert wurde? Naja die Prinzipien der Meditation sind ziemlich einfach und jeder kann sie anweden, ganz unabhängig ob er gläubig ist oder nicht.

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Wir wollen trotzdem einmal kurz einen Blick in die Geschichte werfen. Im mittelalterlichen Christentum wurden auch oft viele geistliche Übungen durchgeführt. Diese geistlichen Übungen sollten zur Beruhigung des Geistes dienen.Sie sollten der Seele freien Raum schaffen und uns auch von den Gedanken befreien. Erkennst du schon Gemeinsamkeiten?

Auch in der mystischen Tradition waren diese Techniken bekannt. Sie sollten den Verstand beruhigen. Der Verstand sorgt nämlich oft dafür, dass wir uns mit unseren Gedanken verrückt machen.Wir machen uns Probleme und sehen nur sie, anstatt die Lösungen. Wir sehen, dass dieses Problem schon damals vorhanden war. Es wurde nur nicht so psychologisch behandelt wie heutzutage.

Es wurden damals auch Schriften veröffentlichen.Sie sollten den Menschen das Meditieren erleichtern.Was du heute in Bücherläden als Meditationsbuch im Buchhandel finden kannst, gab es also schon im älterer Version damals.

 

Meditation: Meditationstechniken

Nun kommen wir zu dem Meditationstechniken. Ich hoffe der erste Teil konnte dir als Grundlage gut dienen. Es war die Basis unserer folgenden Ausführung. Es wird dir bei der Praxis viel mehr Klarheit schaffen. Oft ist nämlich hilfreich zu wissen warum man etwas tut bzw. eine Intution hat. Meditation und ihre regelmäßge Praxis können deinen Stress mit der Zeit um einiges senken. Auch wenn du an Born-Out erkrannt bist, kann Meditation sehr heilsam sein.

Meditation- Stille- oder Ruhemeditation:

Bei dieser Technik geht es am meisten darum die Stille und die Ruhe in sich zu finden. Du kannst dich hierfür auf einen Gegenstand konzentrieren. Nehme dir einen Gegenstand, der bei dir eine sehr beruhigende Wirkung auslöst. Du kannst diese Meditationstechnik sowohl im Sitzen als auch liegen durchführen. Vielleicht magst du auch einen Body-Scan , oder auch zu deutsch gesagt Körperreise durchführen, damit du mehr Ruhe und Stille in dir hast. Falls du deinen inneren Frieden finden willst, kann ich dir aus meiner Erfahrung nur herzlichst diese CD empfehlen, die neben dem Bodyscan noch viele andere beruhigende und kraftschöpfende Körper- und Geistübungen hat.

Meditation- Achtsamkeits- oder Einsichtsmeditation

Achtsamkeit wird in unserer Gesellschaft gerne mal vergessen. Oft sind wir im Stress und bemerken nicht mal die kleinen und doch wunderschönen Dinge um uns herum. Da können gerade Achtsamkeits- und Einsichtsmeditationen sehr hilfreich sein. Sie helfen die Sicht auf das Wesentlichste zu schärfen. Es ist an dieser Stelle hilfreich eine aufrechte Haltung einzunehmen. Somit vermeidest du ein Holkreuz, aber auch, dass deine Gedanken wieder abschweifen. Ziel ist er hier mit voller Aufmerksamkeit in diesem Moment zu verweilen. Auch hier kann es hilfreich sein Ablenkung zu vermeiden.

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Schalte also dein Handy aus, schließe die Tür ab und gib deinen Mitbewohnern bescheid, dass du jetzt nicht gestört werden willst. Es ist hier von großer Bedeutung sein Ego zu überwinden, dass versuchen will mit den Formen der Gedanken Kontrolle über dich zu übernehmen. Wir wollen hier über unsere Gedanken stehen und nicht anders herum!

Meditation – Konzentrationsmeditation

Bei der Konzentrationsmeditation geht es wie es der Name schon sagt um Konzentration. Wir meinen in unserer Gesellschaft immer hochkonzentriert zu sein, jedoch ist hier nicht die Konzentration gemeint, die du mit einem Energiedrink bekommen kannst. Bei der Konzentrationsmeditation geht es wirklich darum sich mit einer inneren Geisteshaltung zu konzentrieren. Hierfür kannst du einen Gegenstand benutzen und schauen wie lange du dich auf die Gegenstand konzentrieren kannst. Auch Mantrabücher eignen sich hervorragend für eine Konzentrationsmeditation.

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Auch in der Geschichte ist die Konzentrationsmeditation bekannt. Dort verwendet man auch mantraähnliche Formen. Diese Formen finden sich im Namensgebet. Sie haben eine ähnliche Intention wie die Konzentrationsmeditation aus dem fernen Osten. Diese Meditationstechnik ist auch fantastisch zur Selbstvertiefung. Gerade wenn man dazu neigt sich immer der Außenwelt öffnen zu müssen, kann diese Meditationstechnik wahre Wunder bewirken.

Meditation- Transzendentale Meditation

Die tranzendentale Meditation ist eine Meditationsart, die eher weniger im Westen bekannt ist. Wir kennen zwar den Begriff Tranzendentale aus dem Philosophieunterricht, aber im Bezug auf Meditation sagt uns dieser Begriff nicht wirklich viel. Transzendentale Meditation  ist eine von dem indischen Lehrer Maharishi Mahesh Yogi   entstandene Meditationstechnik. Doch wie funktioniert nun die tranzendentale Meditation?  Es geht hier um ein Mantra bzw. ein Wort, was man ohne große Anstrengung benutzen soll. Die positiven Folgen dieser Praxis ist eine innere Wachheit. Man fühlt sich so,als ob man mehr Bewusstheit in seinem Leben hat.

 Du kannst die tranzendentale Meditation jeden Tag einmal für 15-20 Minuten üben. Hierfür kannst du auf dem Boden oder auf einen Stuhl sitzen.  Nun schließt du deine Augen und versucht einfach nur zu beobachten was passiert. Kommen dir Gedanken aus? Kein Problem beobachte sie einfach,  betrachte sie als Box, sie ist nur eine Box, eine Form, den Inhalt kannst du selber bestimmen.

Meditation- Yoga

Kommen wir mal jetzt zum Yoga. Yoga ist einer der verbreitesten Fitnesssporte in der westlichen Gesellschaft. Yoga hat jedoch eine viel tiefere Bedeutung. Yoga soll nach traditioneller Auffassung die Verbindung zwischen Körper und Geist schaffen. Somit soll mehr Einheit und dementsprechend auch mehr innerer Frieden entstehen. Yoga eignet sich auch super als Morgenmeditation. Somit kannst du viel energetischer in den Tag starten. Falls du wissen willst wie du genau eine Morgenroutine aufbauen kannst, schau einfach HIER vorbei.

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Auch das Fasten und die Askese sind im traditionellen Yoga bekannt. Askese wird jedoch in unserer Gesellschaft normalerweise nicht mehr ausgeführt, da dies zu viele körperliche Beeinträchtigungen mit sich tragen würde. Yoga hat die positive Wirkung, dass es deine Achtsamkeit und körperliche Flexibilität wie auch Beweglichkeit um einiges steigern wird. Nicht umsonst ähnlen so viele Yogabewegungen den Bewegungen von Tieren wie zum Beispiel der Katzenbuckel. Falls du mit Yoga anfangen würdest, kannst du es einfach in deine Morgenmeditation integrieren.

Meditation- Kampfkunst

Auch die Kampfkunst hat viele meditative Aspekte. Kampfkünstler benötigen ein hohes Maß an Konzentration und Selbstbeobachten, auch Vipassane genannt, um gut reagieren zu können. Gerade in der fernöstlichen Kampfkunst spielt die Meditation eine große Rolle. Nicht umsonst integriert man auch immer wieder meditative Übungen in das Training ein. Der Kampfkünstler soll hier ganzheitlich, also körperlich wie auch geistlich trainiert werden.

Meditation- Die Geh-Meditation

Die Geh-Meditation ist eine fantastische Meditationstechnik. Das Tolle ist, dass du diese Art von Meditation überall und jederzeit praktizieren kannst. Alles was du brauchst bist du selber! Gerade wenn du mal wieder unterwegs bist und dich in Gedanken verlierst, kann diese Meditionstechnik sehr nützlich sein. Hierbei geht es darum seinen ganzen Körper bewusst wahrzunehmen. Jeden Schritt und jeden Atemzug. Damit kannst du einfacher deine innere Mitte finden. Wir beginnen damit jeden Schritt bewusst zu machen, und jedes Mal, wenn ein Fuß den Boden berührt, diesen zu erden.  Bekannt wurde diese Meditationstechnik im westen vor allem durch den buddistische Mönch Thích Nhất Hạnh.

Meditation- Tanz

Hattest du schonmal das Gefühl beim Tanzen gedanklos zu sein? Falls ja, ist das fantastisch. Tanz kann auch eine Art der Meditation sein. Auch hier geht es darum seinen ganzen Körper mit vollem Bewusstsein zu erleben. Gedanken sollen keine Macht über uns bekommen, sondern wir über sie. Es ist kein Wunder, dass Tanz über Traditionen hinweg geht und fast schon eine universielle Praxis ist. Der Derwisch-Tanz führt zum Beispiel  zu einem Bewusstseinszustand, der frei von Gedanken ist und höheres Bewusstsein erlangen lässt.

Meditation: Die Wirkung

Was sind nun die Folgen einer Meditation. Aufjeden Fall keine Schlimmen! Untersuchungen und Studien haben gezeigt, dass die Regelmäßige Praxis im Grunde genommen fast nur positive Wirkungen haben kann. Man sollte sich jedoch berraten lassen, wenn man an einer ernstzunehmenden psychischen Krankheit leidet, ob zu viel meditieren doch nicht schädlich sein kann. Jedoch möchte ich dir hier erstmal nicht die wunderbare Wirkung der Meditation nicht vorenthalten. Die regelmäßige Meditation kann beruhigenden Effekt haben und wird in der Medizin wie auch alternativen Medizin immer wieder eingesetzt.

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Die Wirkung von Meditation ist an Herzwellen messbar. Außerdem sind auch noch andere wichtige psychischen Veränderungen sichtbar. Der Muskeltonus, das bedeutet die Muskelspannung, verringert sich.

 

Mediation: Was sagen uns die Studien?

Nun kommen wir zu den Studien. Wir wollen mal schauen, ob sich die Theorien auch in der Praxis bewahrheiten. Doch was können Studien überhaupt aussagen? Habe sie eine Aussagekraft? Ich möchte dir nun die Grundzüge einer wissenschaftliche Studie aufzeigen.An diesen Grundzügen kannst du schauen was man mit einer wissenschaftlichen Studie machen bzw. was sie bewirkt:

  • Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit Meditation und ihre Wirkungen tatsächlich zutreffen.
  • Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die Psychologie, das NLP andere Coachingbereiche von großer Bedeutung sein. Sie zeige auch was die Menschen tun können, damit es ihnen persönlich besser geht und wie sie ihr Wohlsein steigern können.
  • Wissenschaftliche Studien können dabei weitrhelfen, wenn man nach einer alternativen Therapieform für psychischer Erkrankungen wie auch physische Krankheiten sucht.
  • Wissenschaftliche Studien zur Meditation können unsere Perspektive auf die fernöstlichen Traditionen verändern. Sie sorgen dafür, dass wir sie nicht nur als esoterischen Humbug abstempeln.

Die Wirkung von Meditation: Studien

Nun kommen wir zu den Studien, die wissenschaftlich das belegen was wir schon länger im Kopf hatten. In einer Studie mit Richard Davidson wurde herausgeufnden, dass  bei tibetischen Mönchen, die natürlich regelmäßig meditierten, größere Aktivitäten im linken Stirnhirnlappen und die Gammawellen sichtbar  waren mehr als 30-mal stärker ausgeprägter waren als bei der anderen Kontrollgruppe.

Meditation

Auch die Universität in Kanada erforschte die Wirkung von Meditation öfters. 2007 analysierten Ospina , eine Universität in Kanada, 813 medizinische und psychologische wissenschaftliche Arbeiten. Diese Arbeiten beschäftigten  sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Drogen- und Arzneimittelmissbrauch. Die Arbeiten gaben auch heraus, dass Meditation sehr gut gegen Stress wirken kann, aber auch Yoga hat sich ale effektive Methode herausgestellt. Man hatte in der  Studie Meditation in fünf Meditationstechniken unterteilt, undzwar : Mantra-Meditation, Achtsamkeits-Meditation, Yoga, Taijiquan und Qi Gong. Am häufigsten sei Transzendentale Meditation und die Relaxation Response-Technik beobachtet,  gefolgt von Yoga und Achtsamkeits-Meditation.

Aber auch in Deutschland wird gründlich nach der Wirkung von Meditation geforscht. Im deutschsprachigen Raum beschäftigen sich vor allem die Psychologen Ulrich Ott und Tania Singer mit der Meditationsforschung. Hier spielen vor allem die neurologischen Veränderungen im Gehirn eine große Rolle.  Meditation und Meditationstechniken bekommen eine immer größere Bedeutung , sodass im November 2010  in Berlin zum ersten Mal der interdisziplinäre Kongress „Meditation und Wissenschaft“ stattfand.

 

Mediation: Veränderung im Gehirn

Auch in der Hirnforschung wird Meditation und die verschiedenen Meditationstechniken immer interessanter und von Bedeutung. Es geht bei der Hirnforschung primär darum die neuronalen Mechanismen zu erforschen , und über die Meditation in Bezug auf die Stressbewältigung aufzuklären.Es ist zum Beispiel bekannt, dass der Mandelkern( Ein Bereich im Gehirn, der für Stress und Angst zuständig ist) bei Mönchen um einiges niedriger ist, als bei ,,Normalmenschen“.  Es gibt in der Hirnforschung auch immer mehr Studien in Bezug auf die Meditation und ihre Wirkung.

Meditation

In einer Längsschnittstudien von Hölzel und ihre Kollegen konnte nachgewiesen werden,  dass bereits nach acht Wochen Praxis mit täglich 45 Minuten Übungsdauer eine  Verdichtung der grauen Substanz im Hippocampus zu beobachten ist.Eine zu geringe Dichte dieser grauen Substanzen kann zur Schädigung der Blutgefäße führen.  Die Abnahme der Stressbelastung war auch mit einer Abnahme der Dichte der grauen Substanz in der Amygdala verbunden.  Auch eine Abnahme der Angst war deutlich zu beobachten. In einer  Forschungsgruppe mit Angstpatienten zeigte sich, wie durch das Meditationstraining die Konnektivität zwischen präfrontalem Cortex und Amygdala verändert wurden, was mit dem Rückgang der starken Angst in Zusammenhang gesetzt werden konnte. Diese Veränderungen zeigen uns, dass Meditation signifikante Veränderungen vorzeigen kann und nicht nur esoterischer Humbug ist wie ihn gerne mal Leute aus der westlichen Gesellschaft bezeichnen.  Eine achtsamere Lebengestaltungen konnte überall in der Studie beobachtet werden.